Vom harten Leben der Linux-Nutzer

„Der Windows-User will sich zur Programminstallation nun mal ein Paket von ein paar hundert Megabyte runterladen. Dann will er alle anderen Anwendungen beenden (wird nicht umsonst für Windows empfohlen). Er will auf das runtergeladene Paket draufklicken und einen dämlichen Installationswizard sehen. In dem Wizard will er auf “Weiter”, “Weiter”, “Weiter” und “Weiter” klicken ohne zu lesen was da steht oder mitzubekommen zu was er gerade seine Zustimmung gibt. Dann will er auf “Fertigstellen” klicken. Danach möchte er nicht unter zehn Minuten einen Fortschrittsbalken beobachten dürfen. In der Zeit wird der Rechner selbstverständlich nicht für anderes verwendet. Startet er das Programm erwartet er, dass es erstmal nach Hause telefoniert und ein doppelt so großes “Update” nachläd, ein Redirekt zu einer Webseite mit einem Kaufangebot für ein Upgrade aufpoppt und die Software irgendwelchen Dreck in Verzeichnisse schreibt, in der sie eigentlich nichts zu suchen hat.

Klar, da überfordert das Linux-Konzept natürlich. Programm aus Liste auswählen. Auf “Installieren” klicken. Während des automatischen Downloads und der automatischen Installation einfach weiterarbeiten. Irgendwann die “ich bin fertig”-Meldung wegklicken und Programm benutzen. Ist schon ein hartes Leben, was wir Linux-User so haben.“

Danke, Hannes (Kommentar 23)