Nov 11th, 2009
Rhizotonia solani
Die meisten Menschen in Deutschland haben das Pathogen Rhizotonia solani wenn überhaupt als Widerstandsfähiger hartnäckiger schwarzer „Dreck“ an Kartoffeln war genommen. Der nicht der Gesundheit schadet, aber der Optik. Dem Landwirt und Kartoffelanbauer ist das Pathogen als Wurzeltöterkrankeit bekannt, welche neben den besagten „Dreck“ welches Sklerotien sind, zu deformierten Knollen und Dry-core führen.
Unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus kann das Pathogen u.a durch die Einhaltung von Fruchtfolgen, gesunden Pflanzgut, dem Vorkeimen und dem vermeiden von strohreichen Düngern vorgebeugt werden. In Experimenten an der Universität Kassel in Witzenhausen hat sich der Einsatz von ligninhaltigen Komposten als ein sehr guter neuer Regulierungsansatz gezeigt (Schulte-Geldermann, et. al. 2009).
Einen Einblick in das Leben des Pathogens zeigt ein schön gemachtes Video der Amerikanischen Phytopathologische Geselschaft (APS). Dort führt das Pathogen durch die Zunahme der Direktsaat und Minimalbodenbearbeitung auch im Getreidebau zu Problemen:

