Streitigkeiten

Irgendwie kommt mir der in der ZEIT Online vom 31.März 2010 beschriebene Streit unter dem Titel „Im Märzen der Forscher“ ziemlich bekannt vor:

Systemstudien haben es allerdings in den Anerkennungssystemen des Wissenschaftsbetriebs schwer. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert nur Grundlagenforschung, ihr sind Agrarthemen oft zu anwendungsnah. Aber ihre Zuwendungen zählen bei der Bewertung von Forschungsexzellenz oft mehr als Geld aus anderen Quellen. Wer sich in der Konkurrenz behaupten will, muss überdies möglichst viele Veröffentlichungen vorweisen. Doch Systemdenken passt selten in spezialisierte Fachzeitschriften. Und dann dauert es manchmal Jahre, bis Ergebnisse auf den Tisch kommen, sozusagen naturgesetzlich: Drei Wachstumsphasen zu vergleichen dauert eben. In derselben Zeit hat ein Molekularbiologe, der Genfunktionen beschreibt, schon acht Aufsätze publiziert.