Wie Göttinger und Jena Wissenschaftler im Langzeit - Feldversuch zeigen konnten löst der Verlust einer Pflanzenart schneeballartig das Aussterben weiterer Arten nach sich. Auf dieser Weise ist es möglich, das ganze Ökossysteme destabilisiert werden. Mehr dazu ist zu finden in Nature (468:553-556) bzw. auf der Seite des Jenar Experiment und bei dem Göttinger Agrarökologen Christoph Scherber.
Der Beginn einer Kaskadenkette durch das Aussterben einer Art hat Franz Hohler in seiner Aufnahme seines Gedichtes “Der Weltuntergang” im Jahr 1974 thematisiert. Gleichwohl einige der Passagen aus heutiger Sicht etwas stereotypisch und d.h. angestaubt anmuten, bleibst auch heute noch ein schöner und gelungene Geschichte. Die eindrucksvoll globale Ursachenketten in der Ökologie beschreibt.
Sie startet bei einen kleinen unscheinbaren Käfer und endet global.
Der Film handelt von eine Sehnsucht nach bzw. den Versuch eines Lebensentwurf der bei vielen im ökologischen Landbau tätigen Menschen zu finden ist.
„Begleitet von seinem Hund Muck und hunderten von Schafen begibt sich Sven de Vries auf den Weg sein persönliches Glück zu finden. Sven verdient sich seinen Lebensunterhalt mit etwas, dass die meisten Menschen mit einer längst vergangenen Zeit verbinden, er ist angehender Schäfer. Einem traditionellen Beruf nachgehen, die Stadt hinter sich lassen, den Verlockungen der Gesellschaft und des Wohlstands widerstehen – ein Traum, der wohl in manchem Herzen zu finden ist. Kaum jemand bringt letztendlich den Mut dafür auf. Auch wenn der charismatische Endzwanziger der schnelllebigen und konsumorientierten Welt den Rücken gekehrt hat, zeigt ihn der Film zwischen der Sehnsucht nach Zugehörigkeit, hohen Idealen und der Schwierigkeit im Umgang mit menschlicher Nähe.“
gerecht wird. Denn leider ist diese Form von des Lebensentwurf meist nicht Landromantik und Idylle sondern von viele mehr harter Arbeit und einen Trend zur Selbstausbeutung und ökonomischen Nöten geprägt.
Das Greenpeace die Kunst der Persiflage von Werbung von Konzernen mit eher umweltfeindlicher Grundhaltung beherrscht, zeigte Anti – Greenwashing Film über RWE.
Nun hat es Nestlé getroffen – und wie es scheint ordentlich. Die Kampagne von Greenpeace
„Seit Januar 2010 deckt Nestlé Deutschland den gesamten Bedarf an Palmöl mit so genannten Green Palm Zertifikaten ab. Mit diesen Green Palm Zertifikaten wird der nachhaltige Anbau unterstützt.“
sowie
„International hat sich Nestlé verpflichtet, spätestens ab 2015 nur noch zertifiziertes, nachhaltig angebautes Palmöl zu verwenden.“
In wie weit Green Palm zertifiziertes Palmöl als Nachhaltig bezeichnet werden kann ist angesichts der dünnen Informationen auf den Webseiten der Zertifizierungstelle ROS bzw. Green Palm schwer einzuschätzen. Auch die Infos dbzgl. von WWF (Mitglied im ROS) hören sich gut an erinnern aber eher an europäische Minimalstandards – auch dies mag schon ein großer Fortschritt ein. Ob es genug ist um wirklich von einer nachhaltigen Palmölproduktion zusprechen sei da hin gestellt. Laut Greenpeace werden nicht einmal diese schwachen Kriterien wirksam kontrolliert und eingehalten.
Weiter verkündete Nestlé
„Nestlé in Indonesien hat die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten zwischenzeitlich beendet.“
Endlich ist er wieder zu sehen der Werbespot der taz mit Kalle und der Bild Zeitung, nach dem in letzter Instanz am BGH die taz doch gegen Springers heißes Blatt recht bekommen hat. Die Menschenwürde der Bild und seiner Leser ist durch diesen Spot nicht gefährdet – wie es um die Wahrung der Menschenwürde in den Artikeln und Kampagnen der Bildzeitung bestellt ist, zeigt bildblog regelmäßig.