Am Wochenende von Samstag auf Sonntag war die seit 1980 alljährliche Umstellung der eher der Ortszeit angenäherten Winterzeit (MEZ) in die Sommerzeit (MESZ). Es ist seit längeren bekannt das damit Verbunden hehren Ziel der Zeitumstellung – eine Energieeinsparung durch die optimale Ausnutzung des Tageslichtes bisher nicht erzielt wurde [1] [2]. Viel mehr finden sich eine Reihe von Nachteilen, durch den Umstellungsprozess – die besonders Eltern mit kleinen Kindern erleben dürfen. Dank der Umstellung ist der alte Rhythmus der Aufsteh- und Schlafenzeiten hin – Morgens wollen die Kleinen nicht aus dem Bett, jedoch fängt Kindergarten oder Krabbelgruppe zur gleichen Uhrzeit wie zur vor an – wenn auch die Sonnenzeit eine Stunde früher ist. Nach dem sich die Kinder dann Nachmittags vom Morgen erholt haben das gleiche Spiel noch einmal abends nur mit umgekehrten Vorzeichen….
Und wofür das ganze? Okay ein paar wenige Sonnenstunden am Abend mehr, sind sicherlich schön – wenn die Sonne mal scheint, was ja gerade während der ärgerlichen Umstellungsphase oft genug nicht der Fall ist. Vielleicht sollte wenn man überhaupt die Uhr umstellt das ganze dann später im Jahr veranstalten wenn es sich dann auch an abendlichen Sonnenstunden lohnt. Meinetwegen kann man es aber auch ganz lassen und die MEZ oder MESZ als Ganzjahreszeit nutzen.
Weihnachten steht vor der Türe, und die Flut der Wünsche der lieben Kleinen prasselt munter vor sich hin – wohin dies bei elterlichen Missachtung führen kann ist hier zusehen :
wie vielleicht einige schon bemerkt haben wurde der Blog auf “natives” WordPress umgestellt. In den nächsten Tagen kann es hierbei noch etwas zu Umbauarbeiten kommen . Wer den RSS Feed aboniert hat, möge ihn bitte überprüfen.
Sicherlich gibt es im Netz eine große Anzahl von Routenplannungsprogrammen von etablierten Kartenverlagen, Mineralölkonzernen usw. und natürlich auch von Google, allen ist jedoch eins gemeinsam, sie rechnen nur Routen für Autos und nicht für Fahrräder.
Bisher sah die Welt für Fahrradfahrer hinsichtlich online Routenplanungsprogrammen schlechter aus. Neben dem etablierten Routenplanner ViaMichelin der nur Fahradrouten unter 200km berechnet, gibt einige spezifische Routenplanner für das Fahrrad im Netz. Die jedoch entweder nur einzelne Tourenvorschläge sammeln wie ADFC Tourenportal, GPS-Tour, Bikely und Bikemap oder Verbindungen von fest gesetzten Startpunkten und Zielen wie Radweit oder sich nur innerhalb einzelne Bundesländer bewegen: NRW, Berlin-Brandenburg , Hessen und Rheinland- Pfalz.
Der Routenplanner verfügt neben der Routenplanung und der Ortsuche über einer interaktiven Karte, einer Routenbeschreibung, Point of Interest und diverse Datenexprotmöglichkeiten. Leider gibt es nur recht wenige Einstellmöglichkeiten die gerade für Routen mit dem Fahrrad sehr spannend wären, wie z.B. Algorithmen die die Steigung berücksichtigen.
Zu prüfen gilt in wie weit Openrouteservice ein gute Grundplanungswerkzeug für Langsteckentouren das eine Detailplanung mit geeigneten Karten (Steigungen, Verkehrsaufkommen) erleichtert aber nicht ersetzt ist (der Praxiseinsatz steht noch aus, der solche Routenplanungsabenteuer vermeiden soll). Oder ob der Reiz an diesem Service die Freiheit ist….