Der Film handelt von eine Sehnsucht nach bzw. den Versuch eines Lebensentwurf der bei vielen im ökologischen Landbau tätigen Menschen zu finden ist.
„Begleitet von seinem Hund Muck und hunderten von Schafen begibt sich Sven de Vries auf den Weg sein persönliches Glück zu finden. Sven verdient sich seinen Lebensunterhalt mit etwas, dass die meisten Menschen mit einer längst vergangenen Zeit verbinden, er ist angehender Schäfer. Einem traditionellen Beruf nachgehen, die Stadt hinter sich lassen, den Verlockungen der Gesellschaft und des Wohlstands widerstehen – ein Traum, der wohl in manchem Herzen zu finden ist. Kaum jemand bringt letztendlich den Mut dafür auf. Auch wenn der charismatische Endzwanziger der schnelllebigen und konsumorientierten Welt den Rücken gekehrt hat, zeigt ihn der Film zwischen der Sehnsucht nach Zugehörigkeit, hohen Idealen und der Schwierigkeit im Umgang mit menschlicher Nähe.“
gerecht wird. Denn leider ist diese Form von des Lebensentwurf meist nicht Landromantik und Idylle sondern von viele mehr harter Arbeit und einen Trend zur Selbstausbeutung und ökonomischen Nöten geprägt.
Gleichwohl das sieh diese Broschüre maßgeblich an Landwirte mit konv. Anbausystemen richten, ist diese Broschüre auch für Ökobauern hilfreich, da neben der Möglichkeit der Krankheitsidentifikation auch Hinweise auf die Fruchtfolgegestaltung bzgl. der Länge von Anbaupausen gegeben werden. Das es sich hierbei jedoch nur um Hinweise handelt dürfte angesichts des Umfanges der Broschüre klar sein. So wird zum Bspl. die Problematik von Alternativwirten bei der Fruchtfolgegestaltung nur angerissen.
Das die Broschüre bei weiten nicht alle wichtigen Erbsenkrankheiten abdecken kann, ist bedauerlich, aber wohl auf dem Fokus auf die allerwichtigsten Schadorganismen in Deutschland zu zuschreiben. So fehlt z.B. die Aphanomyces-Wurzelfäule (Aphanomyces euteiches) welche in Nordeuropa und auch in Frankreich erhebliche Schäden verursacht. Eine weiterführende Lektüre bzgl. Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftliuchen Kulturen ist das Standartwerk von Hoffmann/Schmutterer “Parasitäre Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftlichen Kulturpflanzen” 1999 ISBN-13: 978-3800132072.
Das neue Kennzeichen ist für vor-verpackte und verarbeitete Lebensmittel aus ökologischen Anbau wird verbindlich ab dem 01.07.2010 Europaweit eingeführt. Es darf nur für Bioprodukte mit mindesten 95% [Gew.] Bioanteil an landwirtschaftlichen Rohstoffen gemäß den EU – Richtlinien verwendet werden und ist für Umstellungsware tabu.
Das zumindest in Deutschland gewohnte Biosiegel wie auch die Zeichen der Anbauverbände (z.B. Demeter und Bioland), die zumeist strengere Richtlinien für den Anbau und die Verarbeitung haben dürfen weiter genutzt werden.
Es bleibt spannend wie das neue Logo an kommen wird – und wie gut es beworben wird. Zur Erinnerung an die Kampagne zum Biosiegel - noch eines der witzigen Werbefilmchen für das Biosiegel:
Die meisten Menschen in Deutschland haben das PathogenRhizotonia solaniwenn überhaupt als Widerstandsfähiger hartnäckiger schwarzer „Dreck“ an Kartoffeln war genommen. Der nicht der Gesundheit schadet, aber der Optik. Dem Landwirt und Kartoffelanbauer ist das Pathogen als Wurzeltöterkrankeit bekannt, welche neben den besagten „Dreck“ welches Sklerotien sind, zu deformierten Knollen und Dry-core führen.
Unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus kann das Pathogen u.a durch die Einhaltung von Fruchtfolgen, gesunden Pflanzgut, dem Vorkeimen und dem vermeiden von strohreichen Düngern vorgebeugt werden. In Experimenten an der Universität Kassel in Witzenhausen hat sich der Einsatz von ligninhaltigen Komposten als ein sehr guter neuer Regulierungsansatz gezeigt (Schulte-Geldermann, et. al. 2009).
Rhizoctonia solani im Labor
Einen Einblick in das Leben des Pathogens zeigt ein schön gemachtes Video der Amerikanischen Phytopathologische Geselschaft (APS). Dort führt das Pathogen durch die Zunahme der Direktsaat und Minimalbodenbearbeitung auch im Getreidebau zu Problemen: