Archiv der Kategorie: Ökologische Landwirtschaft

Ökowerbesong

Mit dem den Werbesong „I love“ von der für diesen Zweck gecastet Gruppe “ Sons of Nature“ ist den Schweizer Einzelhändler  COOP für seine Biomarke Naturaplan einen Glücksgriff gelungen. Klar werden (fast) alle Klischees bemüht, anderseits ist es einfach auch ein gelungener Popsong, was auch die Schweizer Charts zeigten.

 

 

„Das Gefühl von Freiheit“ ein Dokumentarfilm

Der Trailer des Debüt – Dokumentarfilm „Das Gefühl von Freiheit“ von Lisa-Marie Wuttke über einen Schäferlehrling  bei der Schäfereigenossenschaft  Finkhof macht mit stilvollen Bildern Lust auf mehr.

Der Film handelt von eine Sehnsucht nach bzw. den Versuch eines Lebensentwurf der bei vielen im ökologischen Landbau tätigen Menschen zu finden ist.

„Begleitet von seinem Hund Muck und hunderten von Schafen begibt sich Sven de Vries auf den Weg sein persönliches Glück zu finden. Sven verdient sich seinen Lebensunterhalt mit etwas, dass die meisten Menschen mit einer längst vergangenen Zeit verbinden, er ist angehender Schäfer. Einem traditionellen Beruf nachgehen, die Stadt hinter sich lassen, den Verlockungen der Gesellschaft und des Wohlstands widerstehen – ein Traum, der wohl in manchem Herzen zu finden ist. Kaum jemand bringt letztendlich den Mut dafür auf. Auch wenn der charismatische Endzwanziger der schnelllebigen und konsumorientierten Welt den Rücken gekehrt hat, zeigt ihn der Film zwischen der Sehnsucht nach Zugehörigkeit, hohen Idealen und der Schwierigkeit im Umgang mit menschlicher Nähe.“

(aus der Filmbeschreibung, Link eingefügt von mir)

Es bleibt hierbei jedoch besonders abzuwarten in wie weit der Film, seinen eigenen Anspruch

„ohne in Kitsch und Sentimentalität ab zu driften.“ (l.t. Filmbeschreibung)

gerecht wird.  Denn leider ist diese Form von des Lebensentwurf meist nicht Landromantik und Idylle sondern von viele mehr harter Arbeit und einen Trend zur Selbstausbeutung  und ökonomischen Nöten geprägt.

[via Bauernblog]

Neue Broschüre über Erbsenschadorganismen

Eine Einführung und Übersicht über die Welt der Krankheiten und Schädlinge bei Erbsen bietet die  neue und aktualisierte Ausgabe der Broschüre „Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Körnerfuttererbsen“ ist von der UFOP (Union zur Förderung der Öl- und Proteinpflanzen eV. ) die dort kostenlos heruntergeladen werden kann.  [Download pdf]

Gleichwohl das sieh diese Broschüre maßgeblich an Landwirte mit konv. Anbausystemen richten, ist diese Broschüre auch für Ökobauern hilfreich, da neben der Möglichkeit der Krankheitsidentifikation auch Hinweise auf die Fruchtfolgegestaltung bzgl. der Länge von  Anbaupausen gegeben werden. Das es sich hierbei jedoch nur um Hinweise handelt dürfte angesichts des Umfanges der Broschüre klar sein.  So wird zum Bspl. die Problematik von Alternativwirten bei der Fruchtfolgegestaltung nur angerissen.

Das die Broschüre bei weiten nicht alle wichtigen Erbsenkrankheiten abdecken kann, ist bedauerlich, aber wohl auf dem Fokus auf die allerwichtigsten Schadorganismen in Deutschland zu zuschreiben. So fehlt z.B. die Aphanomyces-Wurzelfäule (Aphanomyces euteiches) welche in Nordeuropa und auch in Frankreich erhebliche Schäden verursacht. Eine weiterführende Lektüre bzgl. Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftliuchen Kulturen ist das Standartwerk von Hoffmann/Schmutterer  „Parasitäre Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftlichen Kulturpflanzen“  1999 ISBN-13: 978-3800132072.

Auch von  UFOP gibt es eine Broschüre über „Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Süßlupinenarten„ von 2009 zum kostenfreien Download [pdf].

Der neue Honorarprofessor

In einem Interview beim Schweizer Fernsehsender Telebasel stellt sich der Ende März frisch gebackene neue Honorarprofessor an der Universität Kassel in Witzenhausen Prof. Dr. Urs Niggli vor. Wer des Schweizer(hoch)deutsch einigermaßen mächtig ist (Verstehen reicht – liebe Norddeutsche 😉 ), kann im Interview ein klein wenig über die Beweggründe, Hintergründe und Ansichten des neuen „Witzenhäuser Profs“ und FIBL Direktors erfahren.

[Link zum Interview bei Telebasel]

Neues verbindliches EU – Bio Kennzeichen

Hier ist es das neue EU – Bio Kennzeichen:

Eu - Biologo

Das neue Kennzeichen ist für vor-verpackte und verarbeitete Lebensmittel aus ökologischen Anbau wird verbindlich ab dem 01.07.2010 Europaweit eingeführt. Es darf nur für Bioprodukte mit mindesten 95% [Gew.] Bioanteil an landwirtschaftlichen Rohstoffen gemäß den EU – Richtlinien verwendet werden und ist für Umstellungsware tabu.

Das zumindest in Deutschland gewohnte Biosiegel wie auch die Zeichen der Anbauverbände (z.B. Demeter und Bioland), die zumeist strengere Richtlinien für den Anbau und die Verarbeitung haben dürfen weiter genutzt werden.

Es bleibt spannend wie das neue Logo an kommen wird – und wie gut es beworben wird.  Zur Erinnerung an die Kampagne zum Biosiegel –  noch eines der witzigen Werbefilmchen für das Biosiegel: