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Das Austerben einer Art kann gravierende Folgen haben

Wie Göttinger und Jena Wissenschaftler im Langzeit –  Feldversuch zeigen konnten löst der Verlust einer Pflanzenart schneeballartig das Aussterben weiterer Arten nach sich. Auf dieser Weise ist es möglich, das ganze Ökossysteme destabilisiert werden.  Mehr dazu  ist zu finden in Nature (468:553-556) bzw. auf der Seite des Jenar Experiment und bei dem Göttinger Agrarökologen Christoph Scherber.

Der Beginn einer Kaskadenkette durch das Aussterben einer Art hat Franz Hohler in seiner Aufnahme seines  Gedichtes „Der Weltuntergang“ im Jahr 1974 thematisiert. Gleichwohl  einige der Passagen aus heutiger Sicht etwas stereotypisch und d.h. angestaubt anmuten,  bleibst auch heute noch ein schöner und gelungene Geschichte. Die eindrucksvoll globale Ursachenketten in der Ökologie beschreibt.

Sie startet bei einen kleinen unscheinbaren Käfer und endet global.

NASA

Käfer

(Foto: Meinhard Branig(CC))

(NASA 2010 (CC)

Hier zum Anhören:

Der neue Honorarprofessor

In einem Interview beim Schweizer Fernsehsender Telebasel stellt sich der Ende März frisch gebackene neue Honorarprofessor an der Universität Kassel in Witzenhausen Prof. Dr. Urs Niggli vor. Wer des Schweizer(hoch)deutsch einigermaßen mächtig ist (Verstehen reicht – liebe Norddeutsche 😉 ), kann im Interview ein klein wenig über die Beweggründe, Hintergründe und Ansichten des neuen „Witzenhäuser Profs“ und FIBL Direktors erfahren.

[Link zum Interview bei Telebasel]