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Ökowerbesong

Mit dem den Werbesong „I love“ von der für diesen Zweck gecastet Gruppe “ Sons of Nature“ ist den Schweizer Einzelhändler  COOP für seine Biomarke Naturaplan einen Glücksgriff gelungen. Klar werden (fast) alle Klischees bemüht, anderseits ist es einfach auch ein gelungener Popsong, was auch die Schweizer Charts zeigten.

 

 

Neue Broschüre über Erbsenschadorganismen

Eine Einführung und Übersicht über die Welt der Krankheiten und Schädlinge bei Erbsen bietet die  neue und aktualisierte Ausgabe der Broschüre „Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Körnerfuttererbsen“ ist von der UFOP (Union zur Förderung der Öl- und Proteinpflanzen eV. ) die dort kostenlos heruntergeladen werden kann.  [Download pdf]

Gleichwohl das sieh diese Broschüre maßgeblich an Landwirte mit konv. Anbausystemen richten, ist diese Broschüre auch für Ökobauern hilfreich, da neben der Möglichkeit der Krankheitsidentifikation auch Hinweise auf die Fruchtfolgegestaltung bzgl. der Länge von  Anbaupausen gegeben werden. Das es sich hierbei jedoch nur um Hinweise handelt dürfte angesichts des Umfanges der Broschüre klar sein.  So wird zum Bspl. die Problematik von Alternativwirten bei der Fruchtfolgegestaltung nur angerissen.

Das die Broschüre bei weiten nicht alle wichtigen Erbsenkrankheiten abdecken kann, ist bedauerlich, aber wohl auf dem Fokus auf die allerwichtigsten Schadorganismen in Deutschland zu zuschreiben. So fehlt z.B. die Aphanomyces-Wurzelfäule (Aphanomyces euteiches) welche in Nordeuropa und auch in Frankreich erhebliche Schäden verursacht. Eine weiterführende Lektüre bzgl. Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftliuchen Kulturen ist das Standartwerk von Hoffmann/Schmutterer  „Parasitäre Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftlichen Kulturpflanzen“  1999 ISBN-13: 978-3800132072.

Auch von  UFOP gibt es eine Broschüre über „Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Süßlupinenarten„ von 2009 zum kostenfreien Download [pdf].

Neues verbindliches EU – Bio Kennzeichen

Hier ist es das neue EU – Bio Kennzeichen:

Eu - Biologo

Das neue Kennzeichen ist für vor-verpackte und verarbeitete Lebensmittel aus ökologischen Anbau wird verbindlich ab dem 01.07.2010 Europaweit eingeführt. Es darf nur für Bioprodukte mit mindesten 95% [Gew.] Bioanteil an landwirtschaftlichen Rohstoffen gemäß den EU – Richtlinien verwendet werden und ist für Umstellungsware tabu.

Das zumindest in Deutschland gewohnte Biosiegel wie auch die Zeichen der Anbauverbände (z.B. Demeter und Bioland), die zumeist strengere Richtlinien für den Anbau und die Verarbeitung haben dürfen weiter genutzt werden.

Es bleibt spannend wie das neue Logo an kommen wird – und wie gut es beworben wird.  Zur Erinnerung an die Kampagne zum Biosiegel –  noch eines der witzigen Werbefilmchen für das Biosiegel: