Dank dessen das die Entwickler der Linux die grafische Oberflächen immer mehr verbessert haben, komme ich nur noch selten in den Genuss direkt Shell Befehle in der Konsole einzugeben. Ärgerlicherweise fallen mir dann diese nicht immer sofort wieder ein – eine schöne Zusammenstellung von Shell Befehlen zum Ausdrucken etc. hat JaiBee auf seinem Blog 321tux.de zusammengestellt [pdf] [odt]. Einen Blick lohnt sich auch auf die Zusammenstellung von Linux-auf-einem-Blatt [pdf] welche umfassender ist, aber für meinen Eindruck nicht ganz so übersichtlich.
“Der Windows-User will sich zur Programminstallation nun mal ein Paket von ein paar hundert Megabyte runterladen. Dann will er alle anderen Anwendungen beenden (wird nicht umsonst für Windows empfohlen). Er will auf das runtergeladene Paket draufklicken und einen dämlichen Installationswizard sehen. In dem Wizard will er auf “Weiter”, “Weiter”, “Weiter” und “Weiter” klicken ohne zu lesen was da steht oder mitzubekommen zu was er gerade seine Zustimmung gibt. Dann will er auf “Fertigstellen” klicken. Danach möchte er nicht unter zehn Minuten einen Fortschrittsbalken beobachten dürfen. In der Zeit wird der Rechner selbstverständlich nicht für anderes verwendet. Startet er das Programm erwartet er, dass es erstmal nach Hause telefoniert und ein doppelt so großes “Update” nachläd, ein Redirekt zu einer Webseite mit einem Kaufangebot für ein Upgrade aufpoppt und die Software irgendwelchen Dreck in Verzeichnisse schreibt, in der sie eigentlich nichts zu suchen hat.
Klar, da überfordert das Linux-Konzept natürlich. Programm aus Liste auswählen. Auf “Installieren” klicken. Während des automatischen Downloads und der automatischen Installation einfach weiterarbeiten. Irgendwann die “ich bin fertig”-Meldung wegklicken und Programm benutzen. Ist schon ein hartes Leben, was wir Linux-User so haben.”
Danke, Hannes (Kommentar 23)
Wer viel mit wissenschaftlichen Artikeln zu tun hat, hat vielleicht auch schon einmal eine Digital Object Identifier (DOI ) wie z.B. diese Doi:10.1111/j.1365-3059.2008.01860.x bemerkt.
Diese Signatur ist Vergleichbar mit einer ISBN oder ISSN wie man sie von Büchern und Zeitschriften her kennt, nur das sie direkt auf spezifischen Artikel verweist.
Um eine DOI Signatur im Browser zu nutzen, gibt es neben der Suche mit den üblichen verdächtigen Suchmaschinen oder der DOI Server Suche eine sehr viel komfortable Möglichkeit DOI’s direkt im Firefox zu nutzen. Hierzu muss nur folgendes Add-ons installiert werden:
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/718
Uns schon reicht es den DOI in die Adresszeile zu kopieren um zum Artikel zukommen – bzw. zumindest zum Abstract je nach Verlag.