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Ökowerbesong

Mit dem den Werbesong „I love“ von der für diesen Zweck gecastet Gruppe “ Sons of Nature“ ist den Schweizer Einzelhändler  COOP für seine Biomarke Naturaplan einen Glücksgriff gelungen. Klar werden (fast) alle Klischees bemüht, anderseits ist es einfach auch ein gelungener Popsong, was auch die Schweizer Charts zeigten.

 

 

Neues verbindliches EU – Bio Kennzeichen

Hier ist es das neue EU – Bio Kennzeichen:

Eu - Biologo

Das neue Kennzeichen ist für vor-verpackte und verarbeitete Lebensmittel aus ökologischen Anbau wird verbindlich ab dem 01.07.2010 Europaweit eingeführt. Es darf nur für Bioprodukte mit mindesten 95% [Gew.] Bioanteil an landwirtschaftlichen Rohstoffen gemäß den EU – Richtlinien verwendet werden und ist für Umstellungsware tabu.

Das zumindest in Deutschland gewohnte Biosiegel wie auch die Zeichen der Anbauverbände (z.B. Demeter und Bioland), die zumeist strengere Richtlinien für den Anbau und die Verarbeitung haben dürfen weiter genutzt werden.

Es bleibt spannend wie das neue Logo an kommen wird – und wie gut es beworben wird.  Zur Erinnerung an die Kampagne zum Biosiegel –  noch eines der witzigen Werbefilmchen für das Biosiegel:

Rhizotonia solani

Die meisten Menschen in Deutschland haben das Pathogen Rhizotonia solani wenn überhaupt als Widerstandsfähiger hartnäckiger schwarzer „Dreck“ an Kartoffeln war genommen. Der nicht der Gesundheit schadet, aber der Optik. Dem Landwirt und Kartoffelanbauer ist das Pathogen als Wurzeltöterkrankeit bekannt, welche neben den besagten „Dreck“ welches Sklerotien sind, zu deformierten Knollen und Dry-core führen.
Unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus kann das Pathogen u.a durch die Einhaltung von Fruchtfolgen, gesunden Pflanzgut, dem Vorkeimen und dem vermeiden von strohreichen Düngern vorgebeugt werden. In Experimenten an der Universität Kassel in Witzenhausen hat sich der Einsatz von ligninhaltigen Komposten als ein sehr  guter neuer Regulierungsansatz gezeigt (Schulte-Geldermann, et. al. 2009).

Rhizoctonia solani im Labor
Rhizoctonia solani im Labor

Einen Einblick in das Leben des Pathogens zeigt ein schön gemachtes Video der Amerikanischen Phytopathologische Geselschaft (APS). Dort führt das Pathogen durch die Zunahme der Direktsaat und Minimalbodenbearbeitung auch im Getreidebau zu Problemen:

Klimaschutz durch Kompost und Ökolandbau

In einem Kurzvortrag präsentiert Timothy J. LaSalle vom Rodale Institute (USA) das potentiall von  ökologischen Landbau zum Klimaschutz – kurz prägnant (auf englisch):

mehr und umfassendere Studien dazu gibt es FIBL